Jahresfestakt 2011 - life is my future   - 30.11.2011
an der Pestalozzi Schule Wienrode

Bis Juli 2007

 AK Kinder- und Jugendschutz LK QLB

 Kinder- und Jugendschutz LK WR als Netzwerk „life is my future“ mit Fachgruppen

 

Chronologie LIMF als Netzwerk des Jugendschutzes

1. Bis Dezember 1999 – „Basisarbeitskreis“ gegen Gewalt LK WR, wenige Berührungen mit anderen Themen des Jugendschutzes

 

2. Januar 2000 Umwandlung des Basis-AK in AK „Kooperative Jugendhilfe“ mit inhaltlicher Themenerwei-terung

 

3. September Gründung des zweiten AK Gesundheitsprä-vention mit neuen Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen

 

4. Parallel dazu Schaffung des Netzwerks „life is my future“ mit der Integrierung beider Arbeitskreise

 

5. 2002 Zusammenführung beider AK als Gesamttreffen wie ein großer AK zum Kinder- und Jugend-schutz mit dem Namen „life is my future“ und der Abhandlung aller Themen zu diesem Bereich

 

6. Wegen der hohen Mitgliederzahl von über 30 war ein effektives Arbeiten in so einem großen Arbeitskreis nicht möglich, so dass nach ca. 2 Jahren speziell auf die fachliche  Ausrichtung der Partner die zwei Fachgruppen Suchtprävention/ Gesundheitsförderung und Konflikt-/ Gewaltprävention gegründet wurden, später noch die AG Öffentlichkeit / Medien. Neben den spezifischen Beratungs- und Präventionsfachkräften integrierten sich die „Basiskräfte“ wie Jugendpfleger, Streetworker, Sportjugend etc. mit ihren Möglichkeiten in die Arbeitsgruppen.

 

Das hatte zwei Hintergründe: a) gemeinsame mögliche Projekte und Veranstaltungen bezüglich des erzieherischen Jugendschutzes und b) der Austausch von Informationen, Problemfeldern und kommunalen Gegebenheiten im Rahmen des strukturellen Jugendschutzes.

 

Ab Juli 2007 (Kreisgebietsreform Kreise Wernigerode, Halberstadt und Quedlinburg zum Landkreis Harz)

 

1. Aufnahme von weiteren Partnern aus dem gesam-ten neuen Landkreis. In stetigen Wechsel ca. über 60 Mitwirkende

 

2. Einbeziehung des bestehenden AK "erzieherischer Kinder- und Jugendschutz" unter dem Dach von "limf"

 

3. Zusammenführung der FG Gewalt-/ Konfliktprävention mit dem bestehenden Arbeitskreis aus Halberstadt gegen Gewalt an Frauen und Kindern zur Fachgruppe gegen Gewalt an Frauen, Kindern und Jugendlichen

 

4. 2008 Gründung eines dazugehörigen Fördervereins zur Unterstützung von Projekten, Angeboten und Hilfe über Spenden sowie Aktionen

 

5. 2011 Gründung der 3. Fachgruppe "Frühe Hilfen" bezogen auf die bundesweite Aktion  zur Schaffung von Netzwerken zum Kindesschutz. Auf Grund des hohen Vernetzungsgrades von "life is my future" kein neues Netzwerk, sondern Integration als Fachgruppe

 

2011 ist das letzte Jahr, an dem der Jahresfestakt Ende November stattfand. Ab 2012 wird dieses Ereignis

mit dem Erlebnis- und Präventionstag verbunden, d.h. am  04.Juli 2012 in Halberstadt. Erstmalig war die      Änderung, die Veranstaltung an einem Ort durchzuführen, wo Kinder und Jugendliche ihre Zeit verbringen      und wo mit ihnen gearbeitet wird.

 

Die Pestalozzi-Schule, die seit Jahren sehr gute Arbeit für und mit ihren  Schülern leistet, galt dafür als prädestiniert. Und sie waren mehr als ein würdiger Gastgeber. Mit viel Liebe ,Leidenschaft und Engagement bereiteten sie den Festakt vor, ob das tolle Catering, das Programm und der Empfang der Gäste. Diesen Mädchen und Jungen war die Freude anzusehen. Das gelingt aber nur, wenn das ganze Team der Schule dahinter steht, und das tun sie. Angefangen von der Schulleiterin Christa Hartmann über die Lehrer, Schulsozialrbeiterin, pädagogischen Mitarbeitern, technisches Personal und allen anderen. Wie eine große Familie. Selbst Eltern werden intensiv betreut und einbezogen.

 

Alle Gäste waren freudig überrascht und davon angetan. Einen solchen Ort für den Festakt zu wählen, kam      bei allen sehr gut an. Neben den kleinen Programmteilen gehören zu der Veranstaltung interessante Gesprä-

che, der persönliche wie auch fachliche Austausch in einer ungezwungenen Atmosphäre und Würdigung der      geleisteten Arbeit. Das gelang an diesem Abend sehr gut. Ob im Foyer oder Räumen, überall fand man

Partner und Gäste im Gespräch. Kooperation und Vernetzung verlangen nach solche Möglichkeiten neben

den zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen, Projekten und Fachgruppentreffen. Spürbar war, das die

derzeitigen gesellschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen im sozialen Bereich, eingeschlossen die

Fachleute, den Abend nicht wenige Partner fernblieben. Was der Stimmung der trotzdem zahlreichen Gäste      keinen Abbruch tat.

 

Der Festakt wurde auch genutzt, noch einmal die tolle Spendenbereitschaft der Bevölkerung einschließlich

der Vereinigten Volksbank Wernigerode hervorzuheben. Ca. 15000 Euro wurden als Spenden, ob direkt oder

durch Aktionen wie das Bürgerfrühstück oder die Aktion Cartoonka-

lender (der Dank ging noch mal an alle Cartoonisten) eingenommen.

Mit dem Erlös „Der Harzkeis bruncht“ konnten viele Hilfemaßnahmen

oder tolle Projekte für Kinder, auch  benachteiligte, unterstützt

werden. Alle Spendenempfänger wurden eingeladen (siehe hier).

2012 gehts kräftig weiter. Neben dem Brunch am 22.4.2012 gibt es

ein neues Highlight am 1.9.12 im Lustgarten in Wernigerode das

bekannte „Dinner in Weiß“. Daneben finden weitere Aktionen statt.

Wer spenden möchte, kann dies auch über diese Seite tun, alle

Angaben sind auf der Hauptseite zu finden. Auch die Mitgliedschaft

im Förderverein zu diesem großen Präventionsverbund kann gern

beantragt werden. Gern auch viele junge, engagierte Leute.

 

Geehrt wurde mit dem Ehrenpreis „Netzwerk“ Frau Karen Marin von der Suchtpräven-

tionsfachstelle beim ASB Halberstadt, die seit Jahren eine sehr gute Arbeit leistet,

besonders in Einrichtungen der Elementarpädagogik. Mit viel Herz und Liebe übt sie ihre

Tätigkeit aus. Als Mutter einer kleinen Tochter geht sie sehr einfühlsam und immer

einem offenen Ohr mit ihren Schützlingen bzw. Klienten um. Das erfahren auch die

Erziehrinnen und Pädagogen wie auch die Eltern. Ihre Arbeit ist wie die der Suchtprä-

ventionsfachstelle Wernigerode mit Antje Rumpf von ernormer Wichtigkeit und aus der

Prävention im Harzkreis nicht wegzudenken.   

Kontaktdaten siehe hier

                                                                                                   

Mit dem Ehrenpreis „Prävention“ wurde die sehr aktive Präven-

tionsarbeit erstmalig eines Gymnasiums, dem Fallstein in

Osterwieck, und die Pestalozzi-Schule Wienrode geehrt. Beide

Schulen bieten viele Projekte und Veranstaltungen im Rahmen

der Prävention an arbeiteten dabei eng mit Partnern des

Verbunds zusammen. Die Ehrungen übernahmen Frau Gorr

(MdL Sachsen Anhalt) und Ullrich Senge (Dezernent LK Harz).

 

Der Ehrenpreis Medien ging an das Redaktionsteam von ZDF 37 Grad. Ausschlag-

gebend waren für die Jury die Intensität, Aktualität und tiefgreifende Recherche bei

der Berichterstattung über das Leben der Kinder bzw. Jugendlichen sowie über

Prävention für die junge Generation. Die Beiträge sind emotional, einfühlsam und

werden auf den Punkt gebracht. Redakteurin Frau Marina Fuhr nahm stellvertretend

den Ehrenpreis im Empfang.

 

 

Seit Jahren unterstützt Herr Uwe Lautenbach, Chef des EDEKA-Centers in Wernigerode, viele Aktionen von

Partnern des Verbunds sowie von LIMF auch. Dehalb wurde es Zeit, mit dem Ehrenpreis „Sponsoren“ Danke

zu sagen. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Laudator Wolfgang Nitschke,

Geschäftführer der Harzer Verkehrsbetriebe und Ehrenbotschafter von LIMF, nahm den Preis in Empfang und

reicht ihn persönlich an Herrn Lautenbach weiter.

In den 11 Jahren:

 

- über 44 Arbeitstreffen des Gesamten Netzwerks

 

- regelmäßige Fachgruppentreffen

 

- 2002 Bundesausstellung "Sehnsucht" der BZgA in

  Wernigerode

 

- 2002 Auszeichnung mit einem Anerkennungspreis zum

  ersten Bundeswettbewerb für kommunale Suchtprävention

  der BZgA

 

- 6 Erlebnis- und Präventionstage des gesamten Verbunds in

   Rotation in den ehemaligen Kreisstädten (in den Stadt-

   zentren) mit Partnern wie Radio MDR JUMP u.a, an

   denen stets über 2000 Schüler teilnahmen

 

- 8 regionale Fachtagungen mit stets 4 Workshops und

  ausgewählten aktuellen Themen. Dazu gehörten u.a.

  Kindeswohl, Sucht, Burn out, Verhaltensstörungen bei

  Kindern, Okkultismus, Familie, Sexualität, Medien u.a.

 

- thematische Wochen zur Sucht und Sexualität

 

- viele gemeinsame Präventionstage an Schulen von 1. Klas-

  se bis Berufsschule

 

- gegenseitige Unterstützung von/bei Projekten

 

- 2010 erste Charity-Gala unter der Schirmherrschaft des

  Ministerpräsidenten Sachsen Anhalts in Wernigerode

 

- Spendenaktionen wie das Bürgerfrühstück "Der Harkreis

  bruncht" seit 2008 in den Innenstädten von Wernigerode

  und Halberstadt mit einer immer größeren Teilnehmerzahl

  (2011  über 800 Menschen an 100 Festzeltgarnituren).

  Damit konnten viele Projekte für benachteiligte Kinder bzw.

  in Einzelfällen geholfen werden (durch den dazugehörigen

  Förderverein)

 

- Aktion Cartoonkalender 2010 und 2011, an dem sich 12

  Künstler beteiligten und Themen zum Kinder- und Jugend-

 schutz aufgriffen. Bundesweit einzigartig und liegt u.a.

  dem Bundespräsidenten, der Bundesfamilienministerin (sie

  hatte auch ein Grußwort zur Charity-Gala gesendet) und

  anderen Persönlichkeiten vor. Aus dem Erlös des Spenden-

 verkaufs werden ebenfalls Projekte unterstützt. (ebenfalls

  über den Verein).

 

- über 140 Presseartikel, Fernseh- und Rundfunkberichte

 Siehe hier...(teilweise)

 

Der Name "life is my future" entstand unter dem Gedanken,

einen zu finden, der für den Kinder- und Jugendschutz"

steht, für Kinder und Jugendliche greifbar und zeitnah ist,

daher auch der englische Titel. Später folgten Logo und

Maskottchen "Olli".

 

Life is my future - der Präventionsverbund zum

erzieherischen und strukturellen K.- und Jugendschutz

LIMF (als Name für den koordinierten Kinder- und Jugendschutz sowie aller damit verbundenen Präventions-fachkräfte) hatte bisher sich umsetzen lassen, weil fast alle Träger bzw. Personen, die dort mitwirken (unabhängig von ihrer Stellung, ihren Angeboten und eigenen Interessen) offen, freundschaftlich sowie ehrlich zusammenarbeiteten.

 

Das sichert eigene Ressourcen und dient dem Interesse des Klientels, dem sich alle moralisch und beruflich verpflichtet sehen, den Kindern! Das sollte im eigenen und Interesse aller fortgesetzt wie auch nicht vergessen werden. Jeder trug und trägt seinen Teil bei, egal wie groß sein Anteil sein kann, abhängig von personellen und materiellen Mitteln. Kein anderer Landkreis in Mitteldeutschland kann das aufzeigen. Sozialarbeit darf niemals Konkurrenzkampf sein.  

Alle Ehrenpreise und Ehrenbotschafter

Übersicht hier